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Deutschland, 3. Oktober 2008, der Tag der deutschen Einheit wird 18 Jahre alt und mit ihm eine ganze Generation Jugendlicher volljährig, die Mauer und Sozialismus nur noch aus Erzählungen ihrer Eltern kennen. Der Film "Generation X" macht sich auf die Suche nach Erinnerungen an das geteilte Deutschland und will herausfinden, wie viel Ost und West noch in den Köpfen dieser Jugendlichen steckt.

"Generation X" gibt Einblick in das Leben von Jugendlichen in Ost- und Westdeutschland, auf der einen Seite der "Wessi" David - auf der anderen die "Ossi" Anne. Die beiden erzählen von ihren Wünschen und Perspektiven und reden Tacheles - über das vereinte Deutschland und Europa.

David ist 18 Jahre alt, er kommt aus der Nähe von Düren in Nordrhein-Westfalen, ist Sohn zweier Musiker. Er ist bescheiden, was für ihn zählt ist Freundschaft. Er spielt gerne Gitarre und macht mit seinen Kumpels sowohl die umliegenden Großstädte wie Köln oder Aachen als auch die kleinstädtische und dörfliche Umgebung in und um Düren unsicher. Wenn er mit der Schule fertig ist, weiß er noch nicht so genau, was er machen will, vielleicht nach Köln ziehen, zum studieren, oder ins Ausland.

Anne ist auch 18. Sie kommt aus Heilbad Heiligenstadt. Ihre Eltern haben dort eine Buchhandlung. Sie geht in Wernigerode, am Fuß des Brockens im Harz zur Schule, genauer gesagt: auf ein Internat, eine Musikschule. Mit ihren Freundinnen sitzt sie oft in den umliegenden Parks oder auf der Burg, die über der malerischen Dorfidylle aus Fachwerkhäusern, Pferdekutschen und Hochzeitsgesellschaften thront und sie sinnieren über die Zukunft, Jungs oder einfach den Test in Gehörbildung am nächsten Tag.

Mitte September haben sich schließlich Beide in Berlin getroffen und sind gemeinsam mit der S-Bahn vom Alexanderplatz bis nach Charlottenburg gefahren, etwas, was vor nunmehr knapp 19 Jahren unmöglich gewesen wäre. Am Potsdamer Platz, zu Fuße des Sony-Centers und der Bahn-Konzernzentrale, auf einem Stück Mauerrest sitzend, haben sich die beiden unterhalten: Über Ost und West, Vorurteile und Tatsachen sowie über die Europäische Union mit ihren Chancen und Risiken.

"Generation X" zeigt eine Stunde lang das Leben junger Menschen in Ost und West - unverfälscht und aus jugendlicher Sicht, ist doch das Team kaum älter als die Protagonisten selbst.


Besonderen Dank an:

Familie Riedel, Familie Hantco, das Landesgymnasium für Musik Sachsen-Anhalt in Wernigerode, das Gymnasium am Wirteltor in Düren, dem Team des Festivals Rocco del Schlacko und den Bands STEEP (steep-music.de) und Destination: Failure! (destination-failure.de) für große Teile der Filmmusik.
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